Instituto Popular de Arte e Educação und Biblioteca Leverdógil de Freitas veranstalten seit 2002 ein Geschichtenpreisausschreiben, wobei es Ziel ist, das hier produzierte Material auch bekannt zu machen. Durch das Erzählen einer Geschichte kann uns der Schreiber seine innere und seine äußere Welt zeigen.
Und der Leser auf der anderen Seite kann sich selbst oder Menschen aus seinem Belanntenkreis in den vorgelesenen Geschichten wiedererkennen. Diese Identifizierung wird über die Gefühle erreicht, die durch den Text bei den Lesern erzeugt werden.
Die Vorstellungskraft wird durch den Kontakt mit den Erzählungen geweckt, wodurch der Leser sich von der Realität lösen und die fiktive Welt des Autors betreten kann.
Mempo Giardianelli sagt dazu: "Eine gute Erzählung sollte eine intime Schublade des Lesers erreichen. Unbedingt!" Die Urcharakteristika der Erzählung sollten so gestaltet werden, dass sie den Leser beeindrucken.
So sollte eine Erzählung Vorstellung und Gefühle zusammenführen. Die Erzählstruktur mit wenigen Charakteren (nur den wenigen, die nötig sind, um den Konflikt zu verstehen), sollten eine Einheit aus Zeit, Rhythmus und Ton bilden. Die kurze Form dieser literarischen Erzählweise erzeugt einen einzigartigen Effekt der Konzentration, der Intensität oder Spannung, Faktoren, die das Lesen zum Vergnügen machen.